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CanyoningSecurity - Sicherheit muss an erster Stelle stehen - CanyoningSecurity
 

Das Verhalten im Wildwasser
Zum Verhalten in einem Wildwassercanyon ist zu erwähnen, dass es verschiedene Situationen gibt, in denen man sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten muss. Das Wildwasser birgt verschiedene meist unsichtbare Gefahren für ein ungeschultes Auge. Zu den gefährlichen Gefahren zählen: Walzen, Strudel, Prallwasser, Kehrwasser und Siphons. Jedoch auch die sichtbaren Gefahren müssen wahrgenommen werden. Bäume im Wasser und Steine gehören zu weiteren Gefahren.
Ich werde einige Situationen im Wildwasser vorstellen und beschreiben.

Die Sicherheitsstellung
Die sichere Stellung besteht darin, sich auf dem Rücken, die Beine nach vorne treiben zu lassen und das möglichst an der Wasseroberfläche. Die Füsse können dazu dienen, sich von einem herausragenden Felsen abzustossen. Werden sie aus dem Wasser gehalten können, die Füsse sich nicht am Flussboden verfangen.
In Gewässern mit grosser Fliessgeschwindigkeit sollte man nicht versuchen sich aufzurichten.

"Schwimmtraining im Wildwasser"
Im Wildwasser, bei grösserer Strömung, ist meist jeder auf sich alleine gestellt. Deswegen sollte man sich einige Überwindungsarten von Gefahren aneignen. Bei Steinen im Wasser gilt die Füsse aus dem Wasser und nach vorne, um sich gegebenenfalls am Stein abstossen zu können. Besser ist es, sich im Voraus auf die Gefahr einzustellen und sie rechts oder links zu umgehen.

Eine Geländestufe sollte in Hochstellung überquert werden, sprich: die Beine zum Kopf ziehen und mit den Armen umschlingen. Somit besteht keine Gefahr eine Extremität einzuklemmen. Danach muss man sich schnell darauf einstellen, unter einer drohenden Walze durchzuschwimmen.

Bei einem Baum im Wasser dreht man sich auf den Bauch und schwimmt dem Hindernis entgegen. Mit den Händen ist es so gewährleistet über das Hindernis zu klettern, während man mit den Füssen voraus vielleicht riskiert unter dem Baum hängen zu bleiben.

Meiden von Siphons

Der Siphon gehört zu den vier gefährlichsten Situationen für einen Schwimmer im Wildwasser.

1. in einen Siphon schwimmen

2. in eine Wasserwalze schwimmen

3. beim Schwimmen einen Fuss einklemmen

4. sich in Ästen verfangen.

Man soll das Ufer immer vor einem Siphon erreichen. Der Schwimmer wird sonst für unbestimmte Zeitdauer unter das Hindernis gezogen. Zudem ist es unklar ob die Passage durch Äste oder einen Baum versperrt ist. Siphons meiden.

  Um sich aus einer Walze zu befreien muss man nach unten tauchen und in Richtung des Pfeils schwimmen.     Bei einem Siphon entsteht bei Hindernis ein Sog unter Wasser. Sicheres durchschwimmen unter dem Hindernis ist selten gewährleistet.  
           


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