HOME - TOPOS - OUR LIFE - PHOTOS - SECURITY - LINKS - GUEST BOOK - TEAM
   
CanyoningSecurity - Sicherheit muss an erster Stelle stehen - CanyoningSecurity
 

Eigenheiten eines Canyon
Ein Topo, sofern es existiert, gibt dem Canyonisten in einem für ihn unbekannten Canyon die wesentlichen technischen Informationen an: Länge, Höhendifferenz, durchschnittlicher Zeitbedarf, vorhandene Abseilstellen, ihre Längen, sowie die Einzelheiten der Beschreibung, des Anmarsches und des Rückweges.
So zuverlässig ein Topo auch sein mag, dessen Studium ersetzt niemals die persönlichen Kenntnisse eines evt. bereits vorgängig erfolgreichen Abstieges. Die Orientierung im Canyon ist nicht leicht, und oft kann man erst nach mehreren Abstiegen seine Position genau einschätzen: Das wird dann vor allem von Bedeutung, wenn man einen Fluchtweg oder Ausstieg aus der Schlucht finden muss. Bestimmte Eigenheiten können sich im Verlaufe der Zeit ändern: neu installiertes Material, Verfall des vorhandenen Materials, Auftauchen neuer Gefahren wie verklemmte Bäume, untergetauchte Steinblöcke, Rutschen, Unwetter, etc.. Es empfiehlt sich deshalb, sich bei jenen Personen zu informieren, welche als Letzte den Canyon durchlaufen haben, oder bei denjenigen, die die Strecke regelmässig begehen. Die Erfahrung zeigt, dass Veränderungen von einer Stunde auf die andere auftreten können, selbst bei schwachem Wasserlauf. Auch gut ausgerüstet bleibt der Canyon ein Gebiet das Abenteuers.

Die Eigenheiten der Felsen
Folgen bezüglich Reibungshaftung: Das bedeutet, sie variieren mit der Fähigkeit der Moose. Wie gut sie sich auf den verschieden Felsen anhaften.
Canyons aus Gneis oder aus verschiedenen Schiefergesteinen enthalten des öfteren Rutschbahnen oder Rutschplatten, welche bestimmte Begehungen besonders lustig machen. In Wasser getauchter Granit ist sehr glitschig, an den Ausflüssen selber aber etwas weniger. Im Kalk ist der Felsen sehr reibungsfreundlich. Auf jeden Fall an den Stellen, wo das Wasser ständig läuft, was die Fortbewegungsart bestimmt und auch erleichtert. Tuffgestein, ein sehr gut haftendes, aber zerbrechliches Ablagerungsgestein, trifft man in bestimmten Kalkschluchten an.

Schluchtformen
Zu den wichtigsten Schluchtformen zählen die Klamm, die Schlucht, das Kerb- oder V-Tal und der Canyon. Die wichtigsten sind unter aufgeführt:
Klamm
Eine sehr tief in das Gestein eingeschnittene Schlucht, so dass ein Engtal entsteht. Vertikale und überhängende Wände dominieren.

Schlucht
Die Wände sind abgeschrägt aber immer noch sehr steil. Es kommt öfters Sonnenschein in die Schlucht, dadurch wird es auch nicht mehr so kalt.

Kerb- oder V-Tal
Hier sind die Wände schon stark abgeschrägt. Solche Schluchten bieten die besten Fluchtmöglichkeiten bei Hochwasser. Die Seitenwände sind meist aus weicherem Gestein aufgebaut (Sand, etc.).

Canyon
Ein Bachlauf der in unterschiedlich hartes Gestein eingeschnitten ist. Die Talhänge erhalten ein typisches Stufenprofil. Durch hartes Gestein zu fressen benötigt das Wasser länger als durch weiches Gestein.

 
 


Weiter Gebiete: Canyons - Wasser - Technik - Wildwasser - Organisation,Hilfsmittel